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A la glace (französisch)

Methode zum Degorgieren. Die Flaschenhälse der Champagnerflaschen werden in eine Gefrierlösung getaucht. Dadurch lassen sich die Flaschen der Champagner nahezu gefahrlos öffnen. Der Grund, die Hefesedimente, die sich während des Rüttelns am Boden abgesetzt haben, müssen entfernt werden. Es ist aktuell die gebräuchlichste Methode.

 

A la volée (französisch)

Methode zum Degorgieren. Diese Methode ist kaum noch gebräuchlich. Statt ein Eisbad zu nutzen, werden die Champagner einzeln per Hand geöffnet. Es bedarf sehr großer Erfahrung und Fertigkeit Champagner auf diese Weise zu degorgieren. Auf Grund der zu hohen Verluste wird aktuell fast ausschließlich die Methode “A la glace“ verwendet. Die letzten mir bekannten Hersteller die die manuelle Methode bevorzugt haben sind beispielsweise Champagne Milan.

 

Abgang

Aromen und Geschmack, die nach dem hinunterschlucken des Champagner oder Weins verweilen und sich beschreiben lassen. Es entsteht ein nachhaltiger Eindruck.

 

Adstringenz

Unter Adstringenz (adstringierend) wird das sich Zusammenziehen der Mundwinkel verstanden. Dieses Phänomen tritt bei dem Genuss von unausgeglichenen, säurebetonten Weinen und Champagner auf. Es lässt keinen Rückschluss auf den Restzuckergehalt zu. Gut bereitete Champagner, wie auch Weine mit der Geschmacksrichtung Extra Brut, Brut (herb) oder Sec (trocken) sollten niemals adstringierend sein. Verantwortlich für Adstringenz ist die Säure, nicht der Restzuckergehalt eines Champagners. Ein Ungleichgewicht oder ein hoher Säuregehalt kann auf minderwertige, bzw. unreife Trauben schließen.

 

Alkoholgehalt

Champagner durchlaufen 2 Gärungsprozesse. Der erste Prozess ist die alkoholische Gärung. Most wird zu Wein. Dabei entstehen die Grundweine von Champagner, aus denen später die Cuvée zusammengestellt wird. Nur Einzellagen Jahrgangschampagner enthalten lediglich die Trauben eines Weinbergs und eines Jahrgangs. Nach der ersten Gärung darf der Alkoholgehalt 11% nicht übersteigen. Bei der 2. Gärung, die Kohlensäuregärung, entwickelt der spätere Champagner seine Kohlensäure. Dieser Prozess vollzieht sich in der Flasche. Dabei steigt der Alkoholgehalt um ca. 1,2%. Der Mindestalkoholgehalt von Champagner liegt bei 12%. Das ist auch der Alkoholgehalt der überwiegenden Champagner. Wenige Champagner liegen mit ca. 12,5% darüber.

 

Arbane (Rebsorte)

Arbane gehört zu einer der 7 in der Champagne zur Herstellung von Champagner zugelassenen Rebsorten. Arbane ist eine historische Weißweinsorte. Sie hat ihren Ursprung in Frankreich und gilt als autochthone Rebsorte in der Champagne Region Bar-sur-Aube. Während Arbane im 19. Jahrhundert in der südlichen Champagne weit verbreitet war, spielt sie aktuell nur noch eine primär historische Rolle. Es sind nur noch wenige Hektar an Weinbergen mit der Rebsorte Arbane bepflockt. Die Rebsorte Arbane ist sehr anspruchsvoll und benötigt zwingend beste Lagen. Sie reift sehr spät, bringt bei voller Reife aber wunderbar kraftvolle, extrakt-und alkoholreiche Weine hervor. Es stellen lediglich noch 3 Winzer einen sortenreinen Champagner aus der Rebsorte Arbane her. Champagne Noel Leblond-Lenoir kultiviert einen 1 Hektar großen Weinberg, der komplett mit Arbane bepflockt ist. Noel Leblond-Lenoir stellt einen Champagner zu 100% aus Arbane her. Die Rebsorte ist dabei Namensgeber für die Cuvée Arbane.

 

Aroma (Aromen)

Der Duft, bzw. die Düfte des Buketts von Champagner und Wein.

 

Appellation d’Origine Contrôlée AOC (französisch)

Französisches System zur Qualitätskontrolle

 

Assemblage (französisch)

Zusammenstellung verschiedener Grundweine zu einer Cuvée. Sehr wichtiger Herstellungsschritt für Champagner. Je nach Champagnerart bedeutet dies den Verschnitt von Grundweinen verschiedener Traubenarten, von unterschiedlichen Weinbergen und mehrerer Jahrgänge. Eine Cuvée kann aus Zig verschiedenen Grundweinen zusammengestellt worden sein.

 

Ausgewogenheit

Beschreibt die Harmonie oder Disharmonie zwischen Fruchtigkeit, Säure, Zuckergehalt und Tanninen, in Champagner.

 

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